Montag, 10. August 2015

Reisen in die Grenzenlosigkeit

von Werner Spat & Werner Spa:

Die Teile unserer Welt, die man mit Schnelligkeit nicht erreichen kann, kann man womöglich auf Wegen, die die Quantenmechanik und vor allem die Allgemeine Relativitätstheorie bereitstellen, doch besuchen. Stichworte sind: Wurmlöcher; Verbindungen zwischen Schwarzen und Weißen Löchern; künstliche Krümmung oder Schrumpfung des Raums; Ausnutzung der Heisenbergschen Ortsunschärfe, die auch für große Objekte gilt; Aufspreizung und Durchtunnelung der Mikro-Leere zwischen den Raumzeit-Quanten ...

Auf diese Weise kann man theoretisch in gigantischen Sprüngen überlichtschnell innerhalb unserer Welt reisen. Aber vielleicht sogar in andere Welten des Weltensystems. Und im krassesten Fall womöglich in die Vergangenheit!

Samstag, 8. August 2015

Leben, Intelligenz, Kosmos (2)

von Werner Spat & Werner Spa:

Fortsetzung des Artikels
Leben, Intelligenz, Kosmos

... Unsere Welt ist sehr wohlwollend im Hinblick auf die Bausteine des Lebens. Sie wurden offenbar schon zu Beginn unseres Sonnensystems geschaffen und werden auf Meteoriten und Kometen durchs All befördert - bis sie möglicherweise auf einen "freundlichen" Planeten oder Mond regnen und ihm bei der Lebensbildung helfen.

Auch furchtbare Explosionen nach Meteoriteneinschlägen und vielleicht auch von Vulkanen könnten der Verbreitung von Leben im All auf die Sprünge helfen. Denn wenn es am Ort der Sprengung Leben gab, so wird das zwar vernichtet, aber biologisch relevante Moleküle könnten erhalten bleiben und zusammen mit Staub und Gesteinsbrocken ins Weltall geschleudert werden, um irgendwann andere Planeten oder Monde zu befruchten. - Im zugegeben unwahrscheinlichen Extremfall könnten dann sogar die Dinosaurier an anderen Stellen im Universum wiedererstehen; wäre das nicht schrecklich schön? Oder schön schrecklich!

Aber selbst aus eigener Kraft konnte, ja musste die frühe Erde die Bausteine des Lebens ausbrüten. Darauf deuten viele Forschungsergebnisse hin. Im Miller-Experiment wurden die irdischen Verhältnisse von damals im Reagenzglas nachgestellt - und schon nach relativ kurzer Zeit hatten sich viele Bausteine des Lebens entwickelt. - In einem neueren Experiment in Form einer Computersimulation wurden die Moleküle einer Umgebung ausgesetzt, die rhythmisch einmal die Bildung weiterer, komplexerer Moleküle begünstigte und einmal die Moleküle belastete und zu einem gewissen Rückbau führte. Es fand auf diese Weise eine dauernde Selektion und Neukonstruktion statt. Übrig blieben mit der Zeit solche Großmolelüle, die durch ihre Struktur, Form und dadurch bedingten Prozesseigenschaften so intelligent waren, dass sie sich selbst in Teilen reproduzieren konnten.
Siehe Link:
http://www.heise.de/tp/artikel/45/45589/1.html

Technologische Intelligenz wird wohl nur an wenigen Orten in unserem Universum entstehen. Aber es gibt eine beträchtliche Wahrscheinlichkeit, dass sie sich weit über das Universum ausbreiten wird! Dazu lädt schon die Spezielle Relativitätstheorie von Albert Einstein ein, wonach für Kosmonauten, die fast mit Lichtgeschwindigkeit reisen, Raum und Zeit praktisch zu Nichts werden. Man kann also selbst ferne Galaxien im Nu erreichen! - Man sollte jedoch zweierlei bedenken: 1. Eine Reise mit Fast-Lichtgeschwindigkeit ist immer auch eine Zeitreise in die Zukunft! - 2. Ab einer bestimmten Distanz - ich vermute: jenseits des beobachtbaren Teils unserer Welt - existieren Galaxien, die selbst mit Lichtgeschwindigkeit unerreichbar sind! Ursache dafür ist die gleichmäßige oder sogar schneller werdende Ausdehnung des riesigen Weltalls. Geschwindigkeit durch Raumdehnung ist nämlich nicht begrenzt, nicht einmal durch die Lichtgeschwindigkeit! Deshalb ist ein Raumschiff, das mit fast Lichtgeschwindigkeit startet, für immer zu langsam, selbst wenn es später auf dem Flug selber in den Genuss der Raumdehnung kommt.

Wir können also folgern, dass technologische Intelligenz im Kosmos zwar selten entsteht, aber häufig vorkommt!

Leben, Intelligenz, Kosmos

von Werner Spat & Werner Spa:

Nach heutigem Wissensstand entstand die Erde vor ca. 4,5 Milliarden Jahren. Anfangs war sie einem kosmischen Bombardement von zahllosen Meteoriten und Kometen ausgesetzt. Dadurch war sie siedend heiß, ein wahrer Feuerplanet. Es brauchte viele Millionen Jahre, bis sich die Situation beruhigte und die Temperaturen soweit abkühlten, dass Wasser nicht sofort verdampfte. Wasser ist die Grundlage von Leben, wie wir es kennen.

Vor etwa 4 Milliarden Jahren entstand Leben in seiner einfachsten Form.

Vor etwa 600 Millionen Jahren wurde das irdische Leben mehrzellig. Davor war Leben nur in Form von Einzellern und evtl. deren noch einfacheren Vorläufern vorhanden.

Vor etwa 200.000 Jahren trat die erste Spezies, die erste Art von Lebewesen in Erscheinung, die ihre Fähigkeiten immer weiter entwickelte: Homo Sapiens - der moderne Mensch.

In ca. 500 Millionen Jahren wird sich die Sonnenstrahlung so verstärkt haben, dass der Mensch nicht mehr auf der Erde leben kann.

In etwa 2-3 Milliarden Jahren wird sämtliches Wasser auf der Erde durch die immer größer und heißer werdende Sonne verdampft sein. Das wird dann das Ende von jedem Leben auf der Erde sein. -

Aus diesen faszinierenden Erkenntnissen kann man bedeutsame Schlüsse fur das Vorkommen von Leben und technologischer Intelligenz im Kosmos - unserer Welt im Weltensystem (Klinneter) - ziehen!

Leben entstand auf der Erde sehr FRÜH. Praktisch sogar so früh wie möglich. - Das lässt vermuten, dass Leben im Kosmos ein relativ häufiges Phänomen darstellt.

HÖHERENTWICKELTES Leben - in Form von Mehrzellern - entstand allerdings sehr SPÄT! Es trat erst nach mehr als 3 Milliarden Jahren auf. Das ist etwa die Hälfte, die dem Leben überhaupt auf diesem Planet zur Verfügung steht. Da höherem Leben sogar nur noch 500 Millionen Jahren bleiben, wird es insgesamt auf etwa 1 Milliarde Jahre Existenz auf unserem Planeten kommen. Das ist demnach nur ein Sechstel der Spanne für Leben überhaupt. - Das bedeutet: Höheres Leben zu entwickeln dauert viel länger und scheint viel schwieriger zu sein als niedriges. Es dürfte in unserer Welt ein weit selteneres Phänomen sein. - Selbst wenn wir auf Planeten treffen, die im Laufe ihrer Existenz höheres Leben beherbergen, werden wir mit größerer Wahrscheinlichkeit auf es NICHT treffen, weil wir in der dafür falschen Phase des dortigen Lebens ankommen.-

Von Zielstrebigkeit in der Natur oder der Evolution des Lebens auf der Erde oder im Kosmos kann man nicht sprechen, wenn man bedenkt, dass dem niederen Leben so viel mehr Chancen und Zeit eingeräumt wird. Noch mehr ins Gewicht fällt der gewaltige zeitliche Abstand zwischen der Entstehung beider Arten von Leben, der größer ist, als höheres Leben überhaupt auf der Erde existieren kann. - Oder rechnen die Schöpferischen Mächte fest damit, dass höheres Leben die Erde gar nicht unbedingt braucht, sondern sich im Kosmos ausbreiten kann?

Von Zielstrebigkeit in der Natur war auch nicht viel zu bemerken, seitdem es höheres, d.h. mehrzelliges Leben gibt. Denn es hat weitere 600 Millionen Jahren gedauert, bis zum ersten Mal auf der Erde eine technologische Intelligenz aufgetreten ist: der MODERNE Mensch.

Es gab schon davor Menschenarten. Aber sie waren wie die Tiere in ihrer Lernfähigkeit beschränkt. Sie wurden zwar individuell klüger im Laufe ihres Lebens, aber für ihre Art insgesamt traf das nicht zu. Nur die mderne Menschheit ändert sich schneller als die Natur und die eigene Biologie, sprich: Genetik. Als biologische Art wird nur die Menschheit zunehmend wissender und fähiger. Nur die moderne Menschheit ist sozusagen eine technologische Intelligenz - eine Intelligenz mit Technologie, die immer götterähnlicher macht. ...

(Fortsetzung des Artikels:
Leben, Intelligenz, Kosmos (2))

Dienstag, 28. Juli 2015

Alles hat Bewusstsein!?

von Werner Spat & Werner Spa:

"...Es war, als ob vielfache Schichten dicker, schmutziger Spinnweben auf magische Weise zerrissen und aufgelöst würden, oder wie wenn ein schlechtes Film- oder Fernsehbild von einem unsichtbaren kosmischen Techmiker korrigiert und scharf eingestellt würde. Die Szenerie öffnete sich, und eine unglaublich gewaltige Flut von Licht und Energie hüllte mich ein und strömte in leichten Schwingungen durch mein ganzes Sein. Auf einer Ebene war ich immer noch ein Fötus, der die absolute Vollkommenheit und Seligkeit eines guten Mutterschoßes erlebt, oder ein neugeborenes Kind, das mit einer nährenden, lebensspenden Brust verschmilzt. Auf einer anderen Ebene wurde ich zum gesamten Weltall; ich erlebte das Schauspiel des Makrokosmos mit unzähligen pulsierenden und vibrierenden Milchstraßen und WAR zugleich dieser Makrokosmos. Diese strahlenden und atemberaubenden kosmischen Bilder waren vermischt mit Erlebnissen des ebenso wunderbaren MIKROKOSMOS - vom TANZ DER ATOME UND MOLEKÜLE bis zu den Ursprüngen des Lebens und der biochemischen Welt der einzelnen Zellen. Zum ersten Mal erlebte ich das Universum so, wie es wirklich ist: ein unergründlliches Geheimnis, ein göttliches Spiel von Energie. ALLES IN DIESEM UNIVERSUM SCHIEN BEWUSST ZU SEIN. Nachdem ich die Möglichkeit des fötalen Bewusstseins hatte akzeptieren müssen, stand ich einer noch verblüffenderen Erkenntnis gegenüber: dass möglicherweise das Bewusstsein alle Existenz durchdringt."

"Viele LSD-Testpersonen geben auch an, dass sie das Bewusstsein eines bestimmten ANORGANISCHEN Stoffes erlebten, am häufigsten waren Diamant, Granit, Gold und Stahl. Ähnliche Erfahrungen können sogar in den MIKROKOSMOS vordringen und die dynamische Struktur der ATOME abbilden, die Natur der dabei beteiligten ELEKTROMAGNETISCHEN KRÄFTE, die Welt ZWISCHENATOMARER BINDUNGEN oder den BROWNSCHEN TANZ DER MOLEKÜLE.

Angesichts solcher phänomenologischer Regionen erwägen die Testpersonen häufig die Möglichkeit, dass das BEWUSSTSEIN vielleicht ein KOSMISCHES GRUNDPHÄNOMEN sei, das mit der ORGANISATION DER ENERGIE zusammenhängt und ÜBERALL IM GESAMTEN WELTALL VORHANDEN ist: in diesem Zusammenhang gesehen, erscheint ihnen das MENSCHLICHE Bewusstsein nur als EINE VON VIELEN Spielarten und Ableitungen dieses Grundphänomens." - 
(Beide Zitate aus "Topographie des Unbewussten. LSD im Dienst der tiefenpsychologischen Forschung." von Stanislav Grof)

Bewusstsein überall - sogar im Mikrokosmos? Das beißt sich aber gewaltig mit denjenigen Interpretationen der Quantenmechanik, die Materie nur als Einbildung auffassen! Oder die Bewusstsein als Verursacher des von manchen Physikern angenommenen Kollapses quantenmechanischer Wahrscheinlichkeitswellen vermuten! Denn wenn Bewusstsein uberall ist - wie Grof an anderer Stelle schreibt, sogar in künstlichen und technischen Gegenständen, also auch Detektoren, Messgeräten und womöglich auch gleich den Prozessen und Konfigurationen physikalischer Experimente wie des berühmten Doppelspalt-Experiments selbst -, dann finden ja LAUFEND Messungen statt, die sämtliche Wahrscheinlichkeitswellen ständig zum Kollabieren bringen. Wie soll dann die faszinierende Interferenz stattfinden?

Andererseits sind die Erleuchtungen und Visionen durch LSD inhaltlich auch nicht anders als bei den Mystikern und Visionären im Zen, tibetischen oder sonstigen Buddhismus, Yoga, Vedanta, Advaita oder sonstigen Hinduismus, Taoismus, Christentum, Kabbalah, Schamanismus, Spiritismus, Esoterik oder anderen Geistesströmungen. Als Beleg führe ich aus dem Inhaltsverzeichnis von Grofs Büchern die Auflistung der transpersonalen Erfahrungen an, die man unter LSD haben kann. Da würden wohl die meisten Mystiker und Visionäre neidisch werden:

(Ich kann im Internet auf Anhieb leider kein Inhaltsverzeichnis finden. Aber ihr werdet schon irgendwie daran herankommen. Empfehlen kann ich euch diesbezüglich auch Grofs Buch: "Das Abenteuer der Selbstentdeckung". - Aber fast egal: Denn hat man eins von seinen Büchern gelesen, hat man schon fast alle gelesen, weil die meisten sich so sehr ähneln.)

Ich persönlich habe mich schon immer gern von Grof inspirieren lassen. Doch zu ernst sollte man auch ihn nicht nehmen. Denn von Ausnahmen abgesehen, hat auch LSD nicht den "Psi-Test" bestanden, mit dem man alle nicht-physischen Informationen und Informationsquellen beurteilen sollte, wie ich schon einige Male geschrieben habe! Insbesondere konnten Parapsychologen und Geheimdienste auch mit LSD und ähnlichen Drogen Psi nicht verwertbar oder auch nur nachweisbar machen.

Mittwoch, 22. Juli 2015

Split-brain - 2 Bewusstseine in 1 Kopf!?

von Werner Spat & Werner Spa:

Eine Herausforderung für alle Bewusstseinsforscher - insbesondere für die, die Materie und Bewusstsein für etwas Verschiedenes halten und im menschlichen Gehirn so etwas wie eine wahrnehmende und gestaltende Seele, welche die menschliche Person ausmacht, vermuten - ist das Split-brain-Phänomen.

Nebenbei: Eugen Drewermann, der bekannte Theologe, Kirchenkritiker und Schriftsteller, war jahrzehntelang auch als Psychoanalytiker tätig. Dann fasste er den Entschluss, Neurologie nachzustudieren, um die spektakulären Erkenntnisse der Hirnforschung der letzten Jahre besser zu verstehen. Er kam dabei in einem weiteren Buch zu Schlüssen über die in vielen (aber nicht allen!) Religionen gelehrte Seele. Leider zu vernichtenden: Eine Seele ist mit den modernen Erkenntnissen der Neurologie nicht vereinbar! Eine Seele, wie man sie vielleicht aus dem Religionsunterricht kennt, existiert nicht! Beim Sterben überlebt kein Bewusstsein! Nach dem Tod ist man GANZ tot! Es bleibt nur die Hoffnung auf das Wirken Gottes. (Auferstehung am Jüngsten Tag?) - Soweit Drewermann als ausgewiesener Experte in Neurologie, Psychologie und Theologie!

Man könnte nun einwenden, Drewermann sei nur einer, wohingegen die Religionen, die für eine Seele plädieren, viele sind. Doch worauf beruht deren Auffassung? Auf übernatürlichem Wissen? Dafür unterscheiden sie sich schon voneinander zu sehr - und dann auch noch von der MODERNEN Wissenschaft! Das sind gleich zwei Gründe gegen jede von ihnen. - Peter Sloterdijk vertritt zudem die These, dass die Menschen früher ihre Träume als Reisen oder Abenteuer in jenseitigen Welten missverstanden und daher das Jenseits als selbstverständlich ansahen, in das man nach dem Tod, der ja dem Schlaf äußerlich (aber nicht hinsichtlich der Aktivität des Gehirns!) in den ersten Stunden und Tagen ähnelt, hinüberwechseln würde.-

Ich sage nicht, die negative Sicht ist der Weisheit letzter Schluss. Ich hege sogar noch Hoffnung auf einen Geist IN der Materie. Aber momentan haben die Skeptiker einfach viel mehr gewichtige Argumente. Gute Gründe für ein Jenseits und ein Leben nach dem Tod habe ich bisher nur bei Michael Klinneter gefunden. Ich könnte auch auf eine Art Nahtoderfahrung bzw. einen spontanen außergewöhnlichen Bewusstseinszustand in meiner Familie verweisen, bei dem anscheinend jede Menge Psi über größere Distanz und in die Zukunft auftrat, so dass man hoffen darf, dass auch die Informationen über das Jenseits und das Leben im Allgemeinen zutreffend sind. Aber das, was als positiv überprüftes Psi erscheint, könnte auch nur ein Glückstreffer gewesen sein, wie er jede Woche im Lotto vorkommt. Es müsste nur genügend von solchen Erfahrungen geben, in denen alles Mögliche (auch Falsches) erlebt wird. (Weiß heute schon jemand, ob das der Fall ist oder doch nicht?)

Zurück zum Split-brain-Phänomen: Wieviele Bewusstseine gibt es eigentlich im Kopf (oder sind mit ihm korreliert)? Es sieht so aus, dass es - unter besonderen Umständen - mindestens ZWEI sind! - Aber dann könnte es auch immer bei jedem Menschen mehrere Bewusstseine geben, wenn auch andere!

Informationen dazu gibt es im Buch DIE RÄTSEL UNSERES DASEINS von Werner Spat.

In der deutschen Wikipedia enttäuschen die wenigen Informationen. Hingegen ist die englische Sektion ergiebig. Ich zitiere:

"Scientists have often wondered whether split-brain patients, who have had the two hemispheres of their brain surgically disconnected, are 'of two minds'" (Zilmer, 2001).

Und: "After the right and left brain are separated, each hemisphere will have its own separate perception, concepts, and impulses to act."

Und: 'Scientist Morin’s research on inner speech in 2001 suggested that an alternative for interpretation of commissurotomy according to which split-brain patients exhibit two uneven streams of self-awareness; a “complete” one in the left hemisphere and a “primitive” one in the right hemisphere.'

"Iacoboni also suggests there exists dual attention in split-brained patients, which is implying that each cerebral hemisphere has its own attentional system."

"...the patient may have two different consciousnesses, one on each side of the brain."

Quelle: https://en.m.wikipedia.org/wiki/Split_brain

Samstag, 18. Juli 2015

Hölle auf Erden

von Werner Spat & Werner Spa:

Was in der TV-Serie THE WALKING DEAD passiert, kommt dem sehr nahe, wie ich mir die Hölle auf Erden vorstellen könnte. Ein einziges, auswegloses Grauen und ewiger Überlebenskampf gegen sehr realistisch dargestellte nimmermüde, blutrünstige, menschenfressende Zombies. Das ausweglose Grauen überträgt sich auch auf den Zuschauer, was ja den Reiz der Serie ausmachte - bis dieses seltsame, neurotisch-aggressive Mädchen mit dem Samurai-Schwert auftauchte, das einerseits ohne Probleme ganze Horden von Zombies abschlachten kann und zudem einen Trick kennt, aus den blutrünstigen Monstern handzahme, bedauernswerte Gestalten zu machen. Und die anderen Menschen der Serie sind zu dumm, diesen feinen Trick von Michonne abzuschauen. Und der "Governor" genannte Halunke war zu blöd, ebendieser,seiner Erzfeindin, die ihm sogar ein Auge ausgestochen hatte, als er die Gelegenheit dazu bekam, den Kopf abzuschlagen, und schockte lieber damit, diese Untat einer grundguten, bibelfesten Hauptfigur anzutun ... Ärgerlicher Quatsch! Aber erfolgreiche Serien und auch Spielfilme werden immer so lang weitergeführt, bis sie im Schrott enden!

Doch zurück zur Philosophie. Was ich mich frage, ist, ob eine solches Szenario innerhalb der quantenmechanischen Möglichkeiten liegt! Ob die Toten wirklich als nimmermüde und nimmersatte Zombies auferstehen könnten! - Diese Frage ist an die Physiker unter euch gerichtet. Mit meinen Laienkenntnissen würde ich das zwar sogar vermuten. Aber sicher bin ich mir nicht.

Falls diese Horrormöglichkeit tatsächlich existiert, kommt das zur Geltung, was ich im Posting "Doppelgänger im Universum" geschrieben habe: Danach ist es plausibel, dass jede Quantenmöglichkeit realisiert ist - und zwar sogar in unserem Universum!

Das aber hieße, dass THE WALKING DEAD in den Weiten unseres Alls tatsächlich irgendwo existieren und auf einer zweiten Erde die Hölle bereiten!

Welche Weltanschauung, welche Religion könnte einem so schrecklichen, bizarren und absurden Szenario - sowie einer Welt und einem Weltensystem, in denen dieses Szenario stattfindet - noch irgendeinen Sinn abgewinnen oder einflößen?

Diese Frage gilt auch für die Gebiete und Epochen im Weltensystem, ja schon in unserer Welt, in denen die Entscheidungen der Quantenmechanik häufig gegen die statistische Erwartung ausfallen und zu einem konfusen, chaotischen Szenario ohne erkennbare feste Regeln oder Naturgesetze führen.

Freitag, 17. Juli 2015

Unsterblichkeit und Vernunft

von Werner Spat & Werner Spa:

Es sieht schlecht aus für die Unsterblichkeit, wenn man mit dem gegenwärtigen Wissen und Vernunft an die Thematik herangeht. Es hat nichts mit Bösartigkeit der angeblichen Herren der Welt zu tun, wie etwa Hans-Joachim Heyer laufend unterstellt. Ich habe bei ihm keine Argumente gefunden, die qualitativ oder auch nur quantitativ mit den skeptischen Argumenten von Keith Augustine in seinem Artikel "The Case Against Immortality" mithalten könnten. Ich empfehle dessen Lektüre dringend, bevor man das Thema "Leben nach dem Tod" weiter diskutiert, um ein gewisses Niveau zu garantieren.

Ich verfolge seit Jahrzehnten, welche Weltanschauung durch die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse gestützt wird. Im Zweifel war es - ich sage es ungern, weil es meinen eigenen Lieblingstheorien zuwider lief - immer die skeptischere, materialistischere Alternative. Im Gegenzug wurden aber Raum, Zeit und Materie immer mirakulöser, fantastischer, unvorstellbarer, wandelbarer, rätselhafter. Sie wurden geistartiger. - Fazit: Geist IN der Materie wurde als Konzept immer unhaltbarer und mehr und mehr durch den Geist DER Materie ersetzt. Das aber reduziert die Berechtigung der Hoffnung auf ein immaterielles Leben nach dem Ende der intelligenten Form der Materie, dem Hirntod, leider drastisch.

Überzeugende Argumente für ein Leben nach dem Tod könnte theoretisch das AWARE-Experiment liefern. Ich setze mich dafür ein, dass ähnliche Experimente wieder aufgelegt und dann für Jahrzehnte fortgeführt werden.